Sagen Sie zeitnah, freundlich und ohne detaillierte Begründung ab. Begründungen können unbeabsichtigt Hinweise auf eine Benachteiligung im Sinne des AGG liefern. Eine Vorlage spart Zeit und sorgt für einen einheitlichen Ton.
Warum Absagen wichtig sind
Wer nie eine Antwort bekommt, erzählt es weiter. Eine freundliche Absage schützt Ihren Ruf als Arbeitgeber und lässt die Tür für später offen.
Vorlage: Absage nach Bewerbung
Hallo {{vorname}},
vielen Dank für Ihr Interesse an der Stelle als {{stelle}} und die Zeit, die Sie sich genommen haben. Nach sorgfältiger Prüfung haben wir uns für andere Bewerberinnen und Bewerber entschieden.
Wir wünschen Ihnen für Ihren weiteren Weg alles Gute.
Viele Grüße
{{firma}}
Vorlage: Absage nach Vorstellungsgespräch
Hallo {{vorname}},
vielen Dank für das angenehme Gespräch. Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht und uns am Ende für eine andere Person entschieden.
Wenn Sie einverstanden sind, würden wir Ihre Bewerbung gern in unseren Talentpool aufnehmen und uns melden, wenn eine passende Stelle frei wird.
Viele Grüße
{{firma}}
Was Sie nicht schreiben sollten
- Begründungen mit Bezug zu Alter, Geschlecht, Herkunft oder Familie.
- „Überqualifiziert“ oder „passt nicht ins junge Team“.
- Lange Erklärungen, die angreifbar sind.
Der richtige Zeitpunkt
So früh wie möglich, sobald klar ist, dass es nicht passt. Nach Gesprächen innerhalb weniger Tage. Bewahren Sie die Unterlagen nach der Absage noch bis zu sechs Monate auf und löschen Sie sie dann.
Häufige Fragen
Muss ich eine Absage begründen?
Nein. Eine Begründung ist rechtlich nicht vorgeschrieben und kann Risiken schaffen.
Darf ich per E-Mail absagen?
Ja, das ist üblich.
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